Trocknung, die x-te

Hier mal eine Rundreise von heute früh:

Wir haben den Eindruck, daß es nicht erkennbar trockener wird, als ob wir uns von draußen ständig neue Feuchtigkeit ‚reinholen würden :-/

Langwieriges Trocknen

So.hier mal ein paar Fotos, um sich eine Vorstellung von der Langsamkeit des Trocknens zu machen.

Die Bilder stellen die Nordwand des Gästezimmers (also Erdgeschoß) dar. Die Innenwände sind alle trocken, nur die Außenwände wehren sich noch.
Mittlerweile haben wir ja die Befürchtung, daß ständig Feuchte von außen (es sind ja weder Dämmung noch Außenputz dran) nach innen gelangt und wir deshalb auf der Stelle treten :-/

Sowas:  wäre toll  – einmal des Wasser aufwischen, fertig 🙂

Der Kunstschmied war da

Momentan scheint ja nicht viel zu passieren – doch das scheint eben nur so. Wir müssen jetzt die Feuchtigkeit, die durch Estrich und Innenputz ins Haus gelangt ist, herausbekommen.
Ich schrub ja bereits darüber: 2 mal täglich hinfahren und die Wasserbehälter ausleeren. Momentan sieht es so aus: Die Innenwände scheinen alle trocken zu sein, die Außenwände größtenteils nicht. Zwar gibt es keine wirkliche Nässe (also Wasser) mehr, aber man sieht sehr deutlich, daß der Putz noch feucht ist.
Wenn man wie ich täglich 2 mal nachsieht, fallen natürlich die Fortschritte kaum auf; aber Bine meint, daß sie sichtbar seien – und ich habe mich vor mehr als 26 Jahren verpflichtet, ihr alles zu glauben 🙂
Jedenfalls als wir gestern nachmittag am Haus waren, waren 2 Arbeiter damit beschäftigt, die Verankerungen für das Glasdach über dem Hauseingang anzubringen. Das Glasdach selbst wird erst kommen, wenn Außendämmung und Putz verbaut sind.

Jedenfalls meinte der Bauleiter, daß sobald die Feuchtigkeit raus sein wird, es in großen Schritten vorangehen würde. Hoffentlich hat er recht …

Dachbodenfotos

Ich fahre ja nun seit vielen Tagen zweimal täglich zum Haus, um das Wasser auszukippen, das die beiden Trockner eingesammelt haben.

Heute nun bin ich mal in den Dachboden geklettert (die Stiege ist schon einige Zeit dran) und habe in paar miese Fotos geschossen.

 

 

Ende in Sicht

Heute habe ich den Bauleiter gefragt, ob wir noch im Januar unsere Wohnung kündigen können (das wäre dann eine Kündigung zum 1. Mai)
Klare, eindeutige Antwort:

Ja, da ist noch Puffer drin, und Maler- und Fußbodenarbeiten sind auch schon eingerechnet.

Überlege, ein Bandmaß zu kaufen 🙂 Heute wollte er die Treppe beauftragen, er rechnet mit 11 Wochen bis Einbau, das wäre dann in der Woche vom 15. bis 19. April.
@Felix: Mit Ostern wirds aber sicher nichts, Pfingsten?

Überraschung!

Heute hatte ich einen Anruf vom Trockenbauer. Wir hatten vereinbart, daß er den Spitzboden mit OSB-Platten auslegt, und er hatte ein entsprechendes Angebot gemacht.
Er rief also an: „Herr Sokoll, als ich das Angebot machte, war ich von einem normalen Haus ausgegangen, wie wir es immer haben. Das sind so 33 qm. Aber Sie haben ja – ich habs nachgemessen – 56 52 qm Spitzboden!!!“
Es kommt also ein neues Angebot 😉

Meinungen gesucht: Fußbodenbelag

Nun stehen wir vor der Entscheidung: Welchen Fußbodenbelag sollen wir nehmen?
Gesetzt sind Fliesen im unteren Flur, Küche und Hauswirtschaftsraum, natürlich auch im Bad und den Toiletten.
Im Obergeschoß sind wir uns auch ziemlich sicher: Laminat.
Bleiben Wohnzimmer und oberer Flur. Dielen gehen nicht mehr, wegen der Aufbauhöhe. Und auch Teppichbelag haben wir recht früh abgewählt. Randbedingung: Wir haben 3 Katzen, die ihre Krallen beim Losrennen/Abspringen zu nutzen versuchen.
Soweit wir es überblicken, haben wir folgende Möglichkeiten:

  • Laminat
  • Parkett
  • Fliesen

Eigentlich dachten wir ja bis vor Kurzem, daß wir nur zwischen Laminat und Parkett entscheiden können. Doch dann erzählte uns unsere liebe Haushaltshilfe, die nämlich gerade in ihr neu gebautes Haus umgezogen ist, daß sie im Wohnzimmer Fliesen in Holzoptik hätten. Und nun denken wir eben über solche Fliesen nach. Einen guten Eindruck inklusive Diskussion gibt es bei Caro und Peter. Aus der dortigen Diskussion ergeben sich zwei mögliche Probleme: Die Fliesen können scharfkantig sein und möglicherweise sehen sie immer etwas schmutzig aus. Aus anderen Diskussionen habe ich mitgenommen: kühl, wenn die Fußbodenheizung nicht arbeitet, und jedes Geschirr, jedes Glas, was herunterfällt, geht unweigerlich kaputt, mit Scherben, die sehr weit rutschen können. Vom Preis ganz zu schweigen, 70€/m² sind schon eine heftige Ansage (unser Wohnzimmer hat um die 50m²)
Laminat: In unserer jetzigen Mietwohnung haben wir welches, und auch die Katzen haben es bislang nicht kaputt bekommen. Allerdings wirft es an einigen wenigen Stellen unschöne Blasen – möglicherweise ist es aber auch einfach minderwertiges Laminat.
Parkett: Ist natürlich teurer, und wir wissen nicht, wie es auf die Katzenkrallen reagieren würde.

Also her mit euren Meinungen/Erfahrungen!

Luftentfeuchtung, Rückseite

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Ausblick vom Mont Abraum

Wir müssen nun wenigstens einmal, besser zweimal täglich ins Haus um die Trockner zu entleeren. Ich schätze mal, daß innerhalb eines Tages bestimmt 30 Liter Wasser anfallen.
Als wir heute nachmittag ins Haus kamen, schlug uns mollige tropische Luft entgegen: Im Wohnzimmer waren es sicherlich 25°C, bei einer Luftfeuchte von mindestens 100%.
Die Decke war schon trocken (bis auf Eckbereich), ebenso die Wände. Die anderen Zimmer freilich ähneln noch Tropfsteinhöhlen, an den Decken hängen die Wassertropfen dicht an dicht, auch die Fenster sind komplett feucht. Na, das wird schon werden, wir bringen ja das Wasser raus.
Unbekannt ist noch der Keller. Der dürfte ebenfalls sehr feucht sein, aber da kommen wir nicht hin, da es im Treppenhaus kein Gerüst mehr gibt. Aber spätestens wenn wir nicht mehr soviel Trockenleistung oben brauchen, werden wir uns um den Keller kümmern müssen.

Draußen dann nutzen die Kleinen und ich die Gelegenheit, den Mont Abraum zu erklettern, dabei entstand das bescheidene Foto. Immerhin kann man erkennen, daß wir viel Fensterfläche zum Garten hin haben, und daß wir noch einiges an Erde werden anschütten müssen.

 

Fotos

So sah es heute nachmittag aus. Ich habe gerade ein ausgeborgtes Weitwinkelobjektiv, das habe ich mal verwendet. Natürlich verzeichnet es stark, die Zimmer sind also nicht wirklich so groß und schlauchförmig wie sie scheinen.

Hektische Betriebsamkeit im Hintergrund

Aaalso: Der Estrich ist drin und das Haus gleicht einer Tropfsteinhöhle 🙂
Das heißt: Die Feuchtigkeit muß raus. Dazu haben wir einen Entfeuchter gemietet und zwei Heizlüfter à 3kw. Der Bauleiter rechnet, je nach Außentemperatur, mit 3 bis 4 Wochen Trockenzeit. Da wir das beschleunigen möchten, hat der beste Hausverkäufer im Umkreis von 200 Kilometern einen weiteren Lüfter mit 13kw besorgt.
Und eben rief mich der Trockenbauer, der spachteln will, an: Wie es denn nun weiterginge, er möchte einfach nur spachteln. Ergebnis: Er bringt einen weiteren Lüfter mit 9kw ein, zum Preis von 0€ 😉
So beheizen wir ab morgen ein ziemlich großes Haus mit insgesamt 28kw – also wenn in Greifswald irgendwo das Licht ausgeht, waren wir das 😀

Noch ein Wort zum Verkäufer: Der ist wirklich gut. Der kümmert sich auch Monate nach dem Verkauf, besorgt eben Lüfter, stellt Kontakt zu Maler und Gartenbauer her, hilft mit eigenem Material aus – da haben wir einen riesigen Glücksgriff getan. Ich verrate auch nicht die Telefonnummer von Herrn Sens aus Kemnitz 😉